
1636 wurde mit dem Bau der St.-Anna-Kapelle begonnen. Schon früh, nämlich ab dem 15. Jahrhundert sind Verträge mit Oberstdorf und Langenwang vorhanden, bei denen es meist um die Sicherung der Trettach oder um die Nutzungsrechte in der Rubinger Oy ging. Mitte des 15. Jahrhunderts hatte das Hochstift von Augsburg fast den gesamten Ort in seinen Besitz gebracht. 1972 kam er zusammen mit Schöllang zum Markt Oberstdorf.
Laut Steiner könnte der Name auf das lateinische "rovina" (=Muhre) einem Lehnwort unserer vorgermanischen Bevölkerung zurückgehen. Demnach wurde er bei der "Landnahme" durch die eingewanderten Alemannen übernommen.
Interessant ist auch der Hinweis auf eine kleine Ortschaft die vor dem Dreißigjährigen Krieg norwestlich von Rubi am Fußweg zur Schöllanger Burg lag und Berg genannt wurde.

Die Hammerschmiede wurde im späten 18. Jahrhundert erbaut und diente früher für das Beschlagen der Rösser sowie der Holzräder, hergestellt wurden Hufeisen und Raqdbänder. Heute ist die Schmiede nicht mehr in Benutzung. Sie ist jedoch in ihrem Urzustand erhalten.

Am 28. Juni 1776 brannten 11 der 18 Anwesen in Rubi nieder; 4 davon wurden neu aufgebaut, die übrigen wurden anderswo erworben, dort abgebaut und in Rubi wieder zusammengesetzt.